Rechenstörung/Dyskalkulie
Was kann man gegen eine Rechenstörung tun?
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Die Rechenschwäche verschwindet nicht von selbst wieder, sie „wächst“ sich auch nicht aus und kann nicht durch vermehrtes Üben beseitigt werden. Kinder mit Dyskalkulie brauchen spezifische Förderung von Experten, nur so kann sie auch erfolgreich behandelt werden!
Voraussetzung ist eine genaue klinisch-psychologische Abklärung und die Erstellung eines individuellen Förderprofils. Es gibt nicht nur einen richtigen Behandlungsansatz, sondern jedes Kind braucht ein speziell abgestimmtes Therapiekonzept.
In der Therapie werden folgende Bereiche gefördert:
• Wahrnehmungsleistung (akustisches und visuelles Training, Gedächtnistraining etc.)
• Konzentration
• Rechenkompetenzen (z.B. Mengenverständnis, Textaufgaben, Zahlenvorstellung, Zehnerüberschreitung etc.)
• Vermittlung von Lerntechniken


Ziel einer Therapie ist die deutliche Verbesserung der Rechenleistung der Kinder und die Lust und Freude am Lernen zurückzubringen.
Zusätzlich ist es von großer Wichtigkeit, dass mögliche psychische Begleitsymptome mitbehandelt werden. Mit klinisch-psychologischen Methoden kann eine Verbesserung in folgenden Problemfeldern erzielt werden:
• Umgang mit Prüfungs-, Schul- und Versagensängsten
• Steigerung des Selbstwertgefühls
• Erhöhung der Motivation
• Linderung der psychosomatischen Beschwerden
• Besserung von Verhaltensauffälligkeiten
Die Therapie findet einmal in der Woche statt und wird durch ein Hausaufgabenprogramm unterstützt. Der zeitliche Aufwand für das häusliche Training beläuft sich auf maximal 10 Minuten täglich.
Der Erfolg funktioniert nur durch gute Zusammenarbeit mit Eltern und mit LehrernInnen.
Klinisch-psychologische Behandlung wird zum Teil vom Magistrat/Bezirkshauptmannschaft bezahlt.